Simulationstraining Repatriierung

Eine der besonderen Herausforderungen in der „Flächenfliegerei“ ist die häufig nur für den Transport bestehende Zusammensetzung des Teams. Arbeitet man in der Klinik oder Präklinik häufig und regelmäßig zusammen, trifft auf gut vorbereitete und diagnostizierte Patienten, lassen sich diese Voraussetzungen in der Arbeitsumgebung des Flächenflugzeuges nicht immer zu 100% darstellen. Ein Notfall in den beengten räumlichen Gegebenheiten des Laerjets stellt die Besatzung dann vor eine Aufgabe, die sich mit einen Simaulationstraining gut antizipieren lässt.

Die Vorbereitung des Teams für den Einsatz besteht aus der selbstverständlichen und gründlichen intensiven Einarbeitung in das Material sowie die organisatorischen Abläufe eines Repatriierungsfluges - ein Aspekt bleibt aber häufig offen: Was tun beim Notfall in der Kabine auf 30.000 Fuß? Wie kann ich agieren, wenn der Patient bei der Übernahme doch nicht stabil wie angekündigt ist, aber der Pilot drängelt und der Slot bald geschlossen wird?

Die Vorbereitung auf dieses Szenario kann ein Simulationstraining perfekt abdecken. Wir haben dazu ein Training konzipiert, das an 2 verschiedenen Stationen die Soft-Skills der Kommunikation und den Team Approach - das gemeinsame Management schwieriger Situationen, trainiert. Dabei wird allen Teilnehmern hier in geschützter Umgebung die Möglichkeit eröffnet, ihre vorhandenen „Technical Skills“ um die häufig erfolgsentscheidenden Non-Technical-Skills zu erweitern und diese in verschiedenen Szenarien anzuwenden.

Team Ressource Management bildet auch hier eine wesentliche Grundlage zur Entwicklung von Lösungsorientierten Startegien, „Problemsituation“ schnell und lösungsorientiert abzuarbeiten, - wir integrieren auch hier einen TRM-Vortrag als Einführung in das Kursdesign.

Sehen Sie hier ein paar Impresionen zum Zwischenfallsmanagement im Lear 35 und der Übergabe von Intensivmobil zu Learjet:

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